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01/09/2002: 31.08.2002 Stadtrundgang durch Phnom Penh

geschrieben von Kathrin
Heute haben wir Phnom Penh zu Fuss erkundet. Zuerst mussten wir noch tausende von sehr hartnaeckigen Motorradtaxifahrer abwimmeln, dann sind wir Richtung Silberpagode und Koenigspalast gelaufen.

Das war aber nicht ganz so spektakulaer, da man vom Palast nicht wirklich viel sehen konnte, sondern immer nur von aussen in die Raeume hineinblinzeln durfte, ausserdem mussten wir ziemlich durch das Gelaende durchhetzen, da es um 11 uhr fuer eine dreistuendige Mittagspause geschlossen wurde.
Die Silberpagode ist mit ueber 5000 Fliesen aus Silber ausgelegt, von denen man aber auch nicht wirklich viel sieht, da fast ueberall Teppiche drueber gelegt sind...

Wir sind dann am Tonle Sap Fluss entland zum Wat Phnom gelaufen. Auf den 27 Meter hohen Huegel hat eine Frau namens Penh vier Buddha-Statuen gebracht, die vom Mekong angeschwemmt worden sein sollen. So hat die Stadt dann ihren Namen erhalten.


MarktVon hier waren wir zum Psar Thmei, einem grossen Markt in einer Kuppelhalle, auf dem man alles kaufen kann, von Kleidung ueber Souvenirs bis zu Obst und Gemuese.

Ausserdem haben wir uns noch das Nationalmuseum angeschaut, in dem viele Statuen und Reliefs aus Ankor und anderen Tempel ausgestellt sind und waren im Tuol Sleng Museum. Dorthin sind wir vom Nationalmuseum aus auf einem Motorradtaxi gefahren.


Folter
Das Museum war frueher mal eine Schule und wurde 1975 von den Sicherheitstruppen Pol Pots in ein Gefaengnis verwandelt.
Heute ist es ein Museum, das an die grausamen Taten der Roten Khmer erinnert. Auf vielen Fotos sind die Gefangenen gezeigt und auf Gemaelden die Folterungen, die sie ueber sich ergehen lassen mussten. Die Bilder waren alle sehr eindrucksvoll und erschuetternd.

Zum Abschluss des Tages wollen wir noch zum "Russenmarkt", doch der hat gerade geschlossen als wir ankamen.
So sind wir zurueck zum Gaestehaus gelaufen und haben dort unsere Fuesse hochgelegt, damit sie sich von den 19906 Schritten und damit 11,54 km erholen konnten.

Antworten: 1 Kommentar

The hour of departure has arrived, and we go our ways -- I to die, and you to live. Which is better God only knows. by texas holdem poker

geschrieben von texas holdem poker @ 20/12/2004 09:50 PM MEZ

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