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16/01/2003: 16.1.2003 - 1000 & 1 Nacht
geschrieben von Carolin
Frueh, frueh bin ich in Jaisalmer angekommen, nach einer kurzen Nacht im Zug, der mit nur 30 Minuten Verspaetung angekommen ist (aber trotzdem fuer die 200km 6,5 Stunden gebraucht hat...) Im Dunkeln war die Stadt wenig beeindruckend und als ich mich durch winzigste Gassen zu meinem Gaestehaus, das direkt in der Stadtmauer liegt, vorgearbeitet habe, bin ich erstmal fuer ein paar Stunden schlafen gegangen.
Meine erste offizielle Handlung des Tages war, dass ich eine 3-taegige Kamel-Safari durch die Thar Wueste gebucht habe. Und gerade als ich weiter wollte, kam Tom rein. Und er kommt vielleicht mit - aber vielleicht auch nicht, irgendjemand in Jodphur hat ihm naemlich ne relative Nahrungsmittelvergiftung gegeben. Jedenfalls haben wir uns zusammen das Jaisalmer Fort angesehen. Bzw, wir haben uns die Palastgebaeude angesehen, denn das Fort ist sozusagen die ganze Stadt in der wir wohnen... Hier mal eine grobe Uebersetzung des Reisefuehrers, die triffts ganz gut: "Jaisalmer ist ein Ort, der nur in den Vorstellungen existieren sollte. Kein anderer Ort in India ist aehnlich abgelegen wie diese froehliche Stadt, die auch die goldene Stadt genannt wird, weil die untergehende Sonne die steinernen Gebaeude honigfarben anstrahlt. Der Anblick des riesigen Forts, das sich aus der kargen Wueste gen Himmel streckt, ist unvergesslich. Und es wird nicht weniger bezaubernd, wenn man sich den Waenden und Bastionen naehert, sich in dem Labyrinth von Strassen und Bazaaren verliert. Das Fort, das aussieht wie eine gigantische Sandburg und wie etwas aus 1000 und 1 Nacht erscheint, ist ein zuhause fuer 7000 Menschen..."
Ja, da wohne ich als zur Zeit...hihi. Nach nem kleinen Mittagessen haben wir uns noch eine tolle Haveli angesehen und sind an den dazugehoerigen Souvenirverkaeufern vorbeigeschlichen... Tom ist sich dann gesundschlafen gegangen und ich bin mal ueber ein paar Bazaare geschlendert und habe mir huebsche Dinge wie eine Ledertasche, einen Hut und zwei Hosen (eine in Auftrag) gekauft. Ich habe bei einem Italiener abendgegessen und nun packe ich meine siebzig Sachen fuer die Safari - bis in drei Tagen!
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