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20/09/2002: 20.9.2002 --Blauer Himmel-Rote Erde

geschrieben von Carolin
Auf der Fahrt Um 6.30 Uhr musste Kathrin zum Klo. Es war blauer Himmel.
Um 7.30 Uhr war ich zum Klo. Blauer Himmel.
Um 8.30 Uhr haben wir gefruehstueckt. Blauer Himmel.
Um 11 Uhr sassen wir im Boot zu den Straenden. Kletschnass.

WIr fahren zu den schoensten Straenden, die dieses Land zu bieten hat und wir werden nicht nur von den wogenden Wellen des Wassers aufgeweicht, sondern auch von dem prasselnden Regen. TOLL.
In Railey angekommen (45 min) sind wir zunaechst an den ersten schoenen Strand gelaufen...An beiden Seiten steile Felsen (wer meine Photos vom letzten Jahr kennt, weiss wovon ich spreche) und blaues Wasser, leider kein ganz so blauer Himmel bzw. nur dunkelgrau-blau.


Das sollte der Weg sein

Weil ich letztes Jahr kurz vor der Lagune in den Felsen aufgeben musste, haben wir heute unsere festen Kletterschuhe angezogen. Unten stand ein Schild "Nicht ohne Kletterausruestung, Gefahr, blablabla". Vor uns ging der Weg steil nach oben. So 75-80Grad steil wuerde ich sagen. Rote Dschungel-Erde, glatt. Wir haben uns irgendwie hochgekaempft und ueberlegt, wie wir da wieder runterkommen sollen.

Aussicht auf zwei der Buchten35 Minuten spaeter standen wir am Viewpoint und hatten eine tolle Aussicht ueber Railey. Rechts die Bucht mit den Booten, links die wunderschoene Badebucht, dazwischen ein Landstreifen mit Palmen. Sehr sehr nett. Aber wir wollten ja zur Lagune. Ja, das wollten wir. Mit unseren matschgeprueften Kletterschuhen. Ja, das wollten wir. Es ist so grausam, wenn man ein paar Meter (ca.50) unter sich das gruene Wasser funkeln sehen kann, einem der Schweiss runterfliesst (und man ihn aufgrund der roten Matschhaende nicht abwischen kann) und man einfach nicht zur Lagune kann. Denn auch dieses Jahr habe ich mich nicht getraut, die letzten "paar" Meter senkrecht hinunter zu "gehen". Es war zwar ein Seil da, aber das war glitschig von der Dschungelerde. Und man konnte halt auch nicht sehen, wo man seine Fuesse platzieren sollte. Schrecklich. Naja, dann eben beim naechsten Mal...

Phra Nang HöhleVoellig deprimiert und voellig verdreckt sind wir dann zum Phra Nang Strand gelaufen und haben uns die gleichnamige Hoehle angesehen. (Ist auf jeder Postkarte drauf).





Kathrin nach dem Aufstieg Nach einem Dreck-Beweis-Photo sind wir dann endlich ins reinigende Wasser gestiegen. War DAS schoen!
Noch ein bisschen haben wir am Strand gelegen, dann sind wir zum Boot zurueck, um nach Krabi zu tuckern. Allerdings war in der Bootsbucht Ebbe, was heisst, dass wir barfuss durch das truebe Wasser zum Boot laufen mussten. Ganz schoen bloedes Gefuehl, weil erstens ueberall Steine lagen und zweitens ueberall Krebse waren. Einer dann auch an meinem grossen Zeh. Ich weiss, ganz schoen klischeehaft, aber das ist mir sowas von egal. ES TAT WEH! Der A hat mit seinen Zangen meinen Zeh umklammert und erst losgelassen, als ich ihn weggeschleudert habe (den Krebs, nicht den Zeh)! AUA.
Auf dem Rueckweg haben wir dann noch ein weiteres Tierchen gesehen, Weisskopf-Seeadler. Aber das konnte ich aufgrund des peinigenden Schmerzes nicht geniessen und ausserdem haben wir gestern viel groessere aus einer viel kleineren Entfernung gesehen.
Zuhause hatten wir natuerlich eine Dusche bitter noetig, nun sitzen wir hier, schluerfen einen Shake und ueberlegen, wie wir die Schuhe wieder sauber bekommen sollen.

Antworten: 1 Kommentar

The musical emotion springs precisely from the fact that at each moment the composer withholds or adds more or less than the listener anticipates on the basis of a pattern that he thinks he can guess, but that he is incapable of wholly divining. by texas holdem

geschrieben von texas holdem @ 20/12/2004 10:14 PM MEZ

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