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08/09/2002: 06.09.2002 Was ist schon Treibsand gegen Matschepampe

geschrieben von Kathrin
Eigentlich wollten wir heute morgen, als wir um 7:20 Uhr in den Minibuss gestiegen sind einfach nur zur Grenze fahren. Das daraus ein Abendteuer-Erlebnisstrip wurde konnten wir da noch nicht ahnen.

Doch wir wissen nun, warum Mick&Crack die Fahrt mit 6-12 Stunden angegeben haben.
Zuerst ging es wieder ein Stueck ueber den guten Highway 4 doch schon bald mussten wir diesen verlassen und aus der Strasse wurde eine Sandpiste. Die war aber auch recht gut, da die Strasse gerade gebaut wir und dager alles plattgewalzt ist. Nur Bruecken ueber die breiten Fluesse gibt es noch keine, aber da fahren dann Faehren...
Faehre
Diese bestehen aus drei aneinander gebundenen Longtailbooten ueber die dann holzplanken gelegt sind. (Longtailboot: stellt euch ein Kanadier vor oder die, die ihn kennen Awaters Eisenkahn, dann nehmt ihr etwa die dreifache Laenge und das ganze dann aus Holz, hinten ist ein "Aussenbordmoter")
Auf so eine Faehre passen dann 6 Autos oder Minibusse. Vier solche Faehren haben wir ueberlebt!
An der dritten Faehre hat unser Fahrer dann die restliche Fahrzeit mit 3-4 Stunden angegeben. Ein paar Kurven weiter steckte dann ein Polizeiauto im Schlamm gest und wir haben uns darueber lustig gemacht und sind ganz locker in der Spur daneben an denen vorbeigefahren.
Doch unsere Schadenfreude sollte schon bald geraecht werden!!!
Nur ein paar Kurven weiter verwandelte sich die Strasse ueber die gesamte Breite in eine riesige Matschepampe. In der linken spur steckte bereits ein PKW fest. Wir mussten alle aussteigen und unser Fahrer versuchte es dann mit der rechten Spur. Doch die war nicht besser als die Linke und so steckten wir nach wenigen Metern bereits fest.

WagenheberDurch Holzplanken vor den Raedern, viel Gas und kraeftiges Schieben von der ganzen Busbesetzung (bis auf Fraeulein "Ich-Geh-Nicht-In-Die-Pampe-Dann-Koennte-Ich-Mir-Meine-Frisur-Zerstoeren-und-meine-Fingernaegel-Abbrechen) konnten wir den Bus befreien. Doch bereits wenige Meter weiter steckten wir wieder fest. Diesmal half nicht mehr. Wir konnten den Bus einfach nicht befreien. Weder das Hochstemmen des Busses mit einem dicken Ast, noch das Hochheben mit dem Wagenheber um Holz unter die Raeder zu legen. Kein Schieben, Ziehen, Druecken oder Gasgeben.
Die erste viertel Stunde war das ja auch noch ganz witzig, aber nach einer Stunde wurde es langsam echt ziemlich doof...
Wir waren nicht die Einzigen
Als wir da standen steckten noch mindestens 15-20 andere fest, doch alle konnten sich immer irgendwie befreien.
Endlich, nach 2 Stunden in der bruetenden hitze im Dschungel, hat unser Fahrer dann einen netten Pickup-Fahrer mit all-Radantrieb gefunden, der und ganz hilfsbereit (fuer ein paar Dollar) aus der Matsche gezogen hat.
Und dann ging es mit riesigem Tempo Richtung Grenze. eine Faehre mussten wir noch passieren, von wo aus es noch eine halbe Stunde dauern sollte. unser Fahrer hatte also vorher bei den 3-4 Stunden das feststecken bereits mit eingeplant..
Und tatsaechlich sind wir dann um 16:45 uhr an der Grenze in Koh Kong angekommen und konnten diese so noch gerade eben passieren, denn um 17 uhr schloss diese.
Mit einem ac-Minibus!!! sind wir dann von Hat Lek nach Trat gefahren, wo wir in einem kleinen gemuetlichen Gaestehaus wohnen und ersteinmal richtig schoen heiss geduscht haben!

Antworten: 1 Kommentar

It's an insult to God to believe in God.... So my suspicion is that the people he really loves best now in the twentieth century are probably the atheists and agnostics, because they're the only ones who have ever really taken him seriously. by texas hold'em poker

geschrieben von texas hold'em @ 20/12/2004 09:59 PM MEZ

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