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08/09/2002: 5.9.2002 -- Dschungel "Exkursion", die Erste.

geschrieben von Carolin
Gegen 6 Uhr sind wir aufgewacht, haben uns aber bis 7 Uhr in unseren Betten warmgehalten und dort auch gefruehstueckt: zwei kleine Baguettes und den kuemmerlichen Rest unserer einst 34 kleinen (leckeren) Bananen.

Um kurz nach 8 Uhr sind wir losgefahren, ohne Bokor noch einmal zu sehen, denn das lag wieder in den WOlken verschollen. Wir sind nun zum Wasserfall gefahren bzw. gelaufen, denn der Weg endete an einer nicht mehr vorhandenen Bruecke. (Von den Khmer gesprengt?? Aus Holz gebaut??? Keine Ahnung. Sie war weg). ZU Fuss ging es ueber eine aeusserst wackelige Bruecke aus duennen Aesten, die einfach quer ueber den Fluss gelegt waren. Der Pfad ging durch eine wirklich heimische Landschaft: EIn Hochmoor und viele viele Wolken. WIe zuhause. Aber schoen war's! Dann standen wir an der Stelle, an der ein Wasserfall 14 Meter in die Tiefe faellt. Von oben kann man allerdings nur sehen, wie das Wasser ueber eine Kante verschwindet. Langweilig also. (FUer unsere Verhaeltnisse ;-)
Im Reisefuehrer stand, es sei sehr gefaehrlich hinunter zu klettern, also haben wir das getan. Zuerst mussten wir ueber zwei Fluesse klettern, die dann runter stuerzen. Das war recht schwer muss man zugeben (vor allem, mit einem teurem Photoapparat um den Hals). Wir sind ganz schen geklettert ueber die glitschigen Felsen und manchmal haben wir echt gedacht, dass es niht mehr weiterginge. ABER wir haben es geschafft. Es ging dann noch ein bisschen durch die fast senkrechten Felsen hinab - aber es hat sich gelohnt, die Aussicht war toll! Doof war nur, dass wir den selben Weg zurueck mussten.
Schliesslich sind wir an den Rollern angekommen und - mal wieder im stroemenden Regen - den Berg hinunter gefahren. AUch das war nicht so leicht, die Strecke laesste sich durchaus mit denen im Flachland vergleichen!!! Nur, dass man dort im Reisfeld landet, wenn der Fahrer falsch lenkt, und nicht im Dschungel, so wie in meinem Fall...
Der Weg

Wir sind lebend angekommen. Es war unser Glueckstag. Das hat sich auch gezeigt, als wir mit dem Shared-Taxi zurueck nach Sihanoukville wollten. Wir waren hinten nur zu dritt!!!!! JAUCHZ!
Trotzdem tat uns alles weh, als wir ankamen, schliesslich haben wir den ganzen Tag nur gesessen. Dann mussten wir auch noch eine schreckliche Meute Moto-Fahrer abwimmeln ("Look at my Guesthouse", "where you go?", "You need room?" -- "No", "No", "No"). Im Melting Pot konnten wir uns endlich entspannen (Bananen SHake und Lemon Juice). Der ABend wurde noch mal etwas anstrengender: Tanja, die Besitzerin, hat sich zu uns an den tIsch gesellt und ein paar Stunden lang von allen moeglichen Erlebnissen erzaehlt, die sie zusammen mit irgendwelchen Leuten, die wir nicht kennen, im zugekifften und alkoholisierten Zustand erlebt hat. Wir wissen jetzt auch, wie man dazu kommt, sich in Kambodscha niederzulassen...
Das Essen war indisch und lecker. Jetzt freue ich mich auf Indien. Erst gegen Mitternacht war unsere NAchtruhe. Kathrin hat gut geschlafen (Tequila Sunrise), ich nicht (Kathrin). Hihihi. Scherz.

Antworten: 2 Kommentare

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geschrieben von texas hold'em poker @ 20/12/2004 09:58 PM MEZ

Und wo wirst du dich mal niederlassen, Care??

geschrieben von gerd g @ 11/09/2002 01:25 PM MEZ

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