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27/08/2002: 26.8.2002 Highway to Hell

geschrieben von Carolin
Haben wir irgendetwas Schlechtes ueber burmesische Strassen gesagt? Wir nehmen es zurueck: Burmas Strassen sind goettlich. Aber fangen wir vorne an...

Um 6.45h klingelte nach einer sehr lauten Nacht viel zu frueh der Wecker. Packen, fruehstuecken, zur Post gehen (eure Postkarten...). Als die Zeit dann langsam knapp wurde, standen wir mit dem Taxi im Stau. Bangkok Traffic. So haben wir den Tollway genommen und sind ueber den Daechern der Stadt zum Morchid Moi, dem neuen Northern Bus Terminal, geduest. Um 9.30h ging s dort los. 1. Klasse (wir haben ein Trinkpaeckchen bekommen) und aircon. Nach Aranyaphrathet. Dort sind wir 4,5 Stunden spaeter angekommen und direkt Toktoktoktok Fahrer am Hals. Einen Fahrer und einen "Manager", der uns 6km weiter durch die gesamte Grenze geschleust hat. Da haben wir auch noch mal viele viele bettelnde Kinder sehen koennen. Naja, und die schoene Strasse hat auch in THailand aufgehoert. Sofort hinter dem Grenzuebergang war die Strasse irgendwie kambodschanisch. So wie Kopfsteinpflaster, nur dass jemand alls 100cm eine Bombe draufgeschmissen hat.
Trotzdem standen an der Grenze riesige Hotels und Casinos a la Las Vegas...nur eine Strasse gab's halt nicht wirklich.
Mit einem AIRCONDITION (=klimatisiert) MINIBUS sind wir in Poipet weiter nach Siem Reap. 152 km. Der Bus war bereits vollbesetzt mit 50 Leuten. Die Aircon bestand aus drei geoeffneten Dachluken.!!! Nach weniger als 2sek waren wir kletschnass durchgeschwitzt - wie alle anderen auch. Es war wie eine Sauna, drinnen viel waermer als draussen. Und das fuer 7 Stunden. Und das Beste kam ja noch -- die Strasse. Es war weniger Strasse als eine Kraterlandschaft, in die sich noch nicht einmal eine himalayanische Bergantilope gewagt haette. Dabei hatten wir noch GLueck, dass wir die in der Regenzeit oft unpassierbare Strasse nehmen konnten und nicht per Boot nach Siem Reap mussten. Jedenfalls haben sich die Krater so aneinander gereiht, dass wir oft garkeinen Kontakt mehr zu unseren Sitzen hatten. Und die Bruecken!!!!!
Kleines Loch
Die erste war verbeult und wir moechten gar nicht wissen wodurch die Stahltraeger an den Seiten so ausgebeult waren...Die zweite Bruecke hatte ein Loch um das wir herumgelotst wurden, und war am Ende gebrochen, so dass wir alle (wegen des Gewichtes) aussteigen mussten. Dafuer konnten wir live miterleben, wie krass die Fahrzeuge sich ueber die Bruecke kaempfen mussten. Der Bus ist sogar mit dem Boden ueber die Fahrbahn gekratzt und haengen geblieben!!!!!!!!!



Unser Bus auf der Brücke
Und die dritte Bruecke? Die war komplett eingestuerzt. Da sind wir halt nebenher durch das kleine Loch gefahren...Alle weiteren Bruecken waren ebenso aufregend und es waren nicht nur die unbequemsten 152km unseres Lebens, sondern auch die langsamsten: 7 Stunden haben wir gebraucht!!!
Dann waren wir in Siem Reap und direkt im Guesthouse - Schlepper en grande, die uns direkt in Aranyaphrathet abgeholt haben und bis Siem Reap gebracht haben!
Letzte Gedanken des Tages: Angkor muss schon toll sein, damit es mich fuer diesen Trip entschaedigen kann.

Antworten: 1 Kommentar

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geschrieben von texas hold'em @ 20/12/2004 09:43 PM MEZ

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