|
[Vorheriger Eintrag: ""Weiße Blume" zieht's nach Asien"] [Startseite] [Nächster Eintrag: "02.08.2002 Fahrradtour in Bago"]
11/08/2002: Erster Tag in Myanmar...Kulturschock pur. 1.8.2002
geschrieben von Carolin
Schon um 6.15h mussten wir am Don Muang Flughafen sein...viel zu frueh, denn wir sind doch erst soooo spaet wiedergekommen vom dreadlocks machen!!!! (AUA) Der Flug war recht angenehm, nette sicht ueber das Flussdelta, schreckliches Fruehstueck....Schon aus dem Flugzeug war zu erkennen, dass Myanmar und Thailand zwar nebeneinander liegen, dazwischen aberr dennoch Welten sind...
Kleine Huetten praegten die Felderlandschaft und Yangon war ungefaehr so gross wie Wesel. Dass die Union of Myanmar eine Militaerregierung hat, merkte man schon am Flughafen, alle fuenf Meter mussten wir die Paesse zeigen und es wimmelte von uniformierten Leuten. Leider liess sich auch die Dame am Geldwechselschalter nicht bestechen. In Burma muessen Touristen 200 $ p.p. in FEC, Foreign Exchange Certificates umtauschen. Das ist Monopolygeld, dass man in Myanmar ausgeben muss, denn niergendwo anders wird es akzeptiert. Guter Trick, so kommen die Militaers an die guten Dollar, denn der Myanmar Kyat entwertet sich sehr sehr schnell. Innerhalb von 10 Tagen ist er ungefaehr von 800 auf 900 gesunken, also 900 K waren gestern ein Dollar....scheisse sowas. Fuer 1$ wurden wir in die Stadt gefahren, SCHOCK. In Myanmar herrscht Rechtsverkehr, die Lenkraeder sind aber auch an der rechten Seite. Ein Ueberholmannoever ist daher sehr sehr schrecklich, um dieser Gefahr zu entgehen, verstaendigen sich alle Autos per Hupe. Ihr koennt euch sicher denken, was das fuer ein heiden Laerm ist oder??? (und davon abgesehen hilft es nicht) schon auf der Fahrt in die stadt passierten wir praechtige Tore und Schilder, fuhren auf einer breiten, zweispurigen Strasse - lauter Prestigebauten also. Unser Guesthouse lag mitten in der Stadt, an der Sule Paya. Fuer sauteure 9 Dollar haben wir ein dunkles Zimmer mit feuchten Waenden bekommen. (und der Taxifahrer eine fette Provision). Der Taxifahrer uebrigens hat waehrend der Fahrt aeusserst geschickt versucht, uns eine Rundfahrt durch das gesamte Land zu verkaufen. NERVIG. Wir sind sofort los zum Sightseeing Trip...zuerst die Sule Paya, weil sie so nah lag...man konnte nicht einmal dorthin laufen (100m) ohne von Taxifahrern behelligt zu werden. Die Paya war nett, doch die Leute? Wir mussten dafuer bezahlen, dass wir unsere Schuhe stehen lassen durften...!? So fing es an, das Touri-Abzocken im achso unerschlossenen Myanmar.
 Von der Sule haben wir uns zur grossen Schwester, der beruehmten Shwedagon Paya bringen lassen. Wiedermal enorm hohe Eintrittskosten, wirklich wahnsinnig. Die wunderschoenen Treppenaufgaenge, die zur Pagode hinauffuehrten, waren aber wahnsinnig beeindruckend und dann erst die riesige goldene pagode!
 Wir wandelten in der Mittagssonne ein wenig um sie herum, wurden dann aber von einem NETTEN jungen Mann angesprochen, der uns FREUNDLICHERWEISE ein bisschen ueber die Pagode erzaehlte (was alles im reisefuehrer stand) und danach Geld verlangte. TOll, schon wieder waren wir tief beeindruckt...
 
So sind wir weitergefahren, mit einem Taxi, bei dem man durch Loecher im Boden die Strasse sehen konnte. Eine riesige Wellblechhalle war unser Ziel - darin lag ein grosser Buddha. Der uebertaf den im bangkoker Wat Po bei weitem! Im Tempel nebenan sass dann ein grosser Buddha, hinter ihm waren wunderschoene Schnitzereien aus Teakholz. Am abend haben wir unser erstes und einziges gutes essen in Burma genossen. TOFU!!!! (alles essen danach war super oelig). Alle Laeden in der strasse, die mit "Email Service" warben, klappten schnell ihre schilder hoch, als wir vorbeiliefen. Toll. Deshalb konnten wir uns nicht melden.
 Am Fluss hat uns dann das erste bettelnde Kind behelligt. Wir haben kein Geld, sondern einen Stift gegeben, damit kann man wenigstens keinen Klebstoff schnueffeln.
Zum Tagesabschluss sind wir noch einmal zur Shwedagon Pagode bei Nacht. Und dieses mal war es wirklich sehr sehr schoen. Die Pagode leuchtete Gold vor dem dunklen Nachthimmel...und wir haben uns in einen kleinen Pavillon gesetzt. Sofort wurden wir von einer Gruppe Moenchen angesprochen, nach einer netten Unterhaltung kam die naechste Gruppe Moenche. Mit ASHIN und seinen Kumpels haben wir eine Weile geplaudert,
dann hat er uns ueber die riesige Marmorplattform gefuehrt und uns ganz bestimmte Stellen gezeigt, an denen der Diamant auf der Spitze der Pagode in allen moeglichen Farben wie ein Stern funkelte!!!! wirklich toll! Ashin wollte dann noch ein Photo mit uns machen, was wir natuerlich auch wollten:-) Dann wurden Adressen ausgetauscht und wir sind ins Hotel gefahren. Da wir die Hauptsehenswuerdigkeiten der Stadt gesehen haben und uns Yangon ansonsten ueberhaupt nicht gefiel haben wir beschlossen, direkt am naechsten Morgen nach Bago weiterzufahren...um endlich Myanmar zu erkunden...

Antworten: 1 Kommentar
Plato having defined man to be a two-legged, animal without feathers, Diogenes plucked a cock and brought it into the Academy, and said, 'This is Plato's man.' On which account this addition was made to the definition: 'With broad flat nails.' by texas holdem
geschrieben von texas hold'em poker @ 20/12/2004 08:32 PM MEZ
|
Navigation:
Startseite
Archiv
E-Mail
Links:
Landkarte Indien
Landkarte Myanmar
Landkarte Kambodscha
Landkarte Thailand
Projekt Dakshinayan
IJGD
Amazing Thailand
Kostenlose eBooks
Südostasien Reisetipps
Werner war schon da
|